Warum macht man sowas? 2500 km in 5 Wochen. Das muss doch weh tun. Willkommen in meinem Leben. Viele Dinge, die ich in den letzten Jahren gemacht und erlebt habe, haben in gewisser Weise weh getan. Oder waren einfach nur teuer. In aller Regel aber beides. So hab ich irgendwie viel von meinem Humor verloren. Bin viel zu oft schlecht gelaunt und gehe eher griesgraemig durch’s Leben. Warum ist das so? Und vor allem darf das nicht so bleiben! Es gibt und gab doch auch viele schoene Dinge in meinem Leben. Ich habe 2 supercoole Jungs, die ich wie nichts anderes in der Welt liebe. Die Beiden geben mir – jeder auf seine Weise – immer wieder Auftrieb. Im Job scheine ich vieles richtig gemacht zu haben, verdiene nicht ganz schlecht und habe Spass an dem, was ich tue.
Ich bin nicht auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Vielmehr moechte ich mir was Gutes tun, meine Abendteuerlust befriedigen. Mir beweisen, dass ich sportlich noch was leisten kann. Auch hat mir der Sport in der Vergangenheit immer geholfen, hat mich ausgeglichener gemacht und liess mich manchen Frust vergessen. Vor ca. 3 Jahren habe ich mit dem Biken begonnen und der Radsport hat mich gleich voll in seinen Bann gezogen. Somit war klar, dass ich was in dieser Richtung machen muss.
Auf der Reise selber erhoffe ich mir natuerlich viele Begegnungen mit interessanten Menschen. Vielleicht ergibt sich ja die eine oder andere Erkenntnis, die mir nach meiner Rueckkehr das Leben etwas einfacher macht. Aber das war dann jetzt auch mit der Gefuehlsduselei.
Viel Spass beim Lesen.