Wohl die schoenste Tour bis jetzt. Nun fuehlt es sich langsam so an, wie ich es mir ertraeumt habe!
Noch im morgengrauen belade ich das Bike, schnappe mir noch schnell ein Fruehstueck und mache mich auf den Weg nach Osten. Es ist 18 Grad und mich froestelt ein wenig. Wie geht dass denn? 18 Grad und Holgi friert…naja, dauert nicht lange, bis der Koerper auf Betriebstemperatur und ich geniesse es, endlich ueber freies Land zu fahren. So hab ich mir das vorgestellt. Immer der aufgehenden Sonne entgegen.

- Sonnenaufgang oestlich von Mae Sai
Leider war meine kleine Canon IXUS mit den Gegenlichtaufnahmen hoffnungslos ueberfordert. Somit bleiben die schoensten Bilder dieses Sonnenaufgangs undigitalisiert und hoffentlich fuer sehr lange Zeit in meinem ganz privaten – voll biologisch abbaubaren – Hauptspeicher.







Ist das der Mekong da vorne?

Jepp, das musser wohl sein.
Kurze Zeit spaeter erreiche ich die Stadt Chaing Saen. Ich hatte schon wieder so ein Grosstadtgetuemmel befuerchtet, aber es ist ein kleines aber keineswegs verschlafenens Staedtchen.

Chiang Saen




Nach ca. 75 km mache ich Rast. Mit mir beim Essen ein paar Kinder, die sich ganz koestlich ueber mich/und/oder mein Outfit amuesierten. Die Koechin – mit sehr, sehr begrenzten Englich Kenntnissen – wollte wohl wissen, wo ich her komme und wo ich hin will. Ich nannte Ihr Start und Ziel, irgendwie kam ihr das aber wohl spanisch vor. Schnell war jemand organisiert, der ganz passabel English sprach. Als ich ihm von der Strecke, die ich bis jetzt erledig hatte, berichtete und er dies uebersetzt hatte, waren die Augen der Kids gross. So oft kommt da einer wie ich wohl nicht durch. Ich hab dann noch eine Runde Werters Echte (ganau fuer diese Gelegenheiten importiert) ausgegeben und der Abschied war sehr herzlich.
Wie sich jetzt herausstellte, war die Staerkung ganau zur richtigen Zeit eingenommen. Denn es wurde wieder steil. Die letzten Kilometer dieser Tour musste ich mir wieder hart erarbeiten. 30 Grad, Steigungen mit bis zu 15% und schon 75km in den Beinen. Aber Ihr wisst ja, ich mag’s, wenn’s a bisserl zwickt. Zwischendurch habe ich aber immer wieder traumhafte Ausblicke auf den Mekong und einige Seitentaeler. Das entschaedigt fuer Einiges.





Gegen 14 Uhr kam ich dann an meinem Etappenziel an, das uebliche Programm: Guest House, duschen, essen, bloggen.
Statistik:
Gefahrene km: 99 bei 844 Hm
Zeit: 5:05
Durschnitt: 19,5
Durchnittliche Steigung 5%
max. Steigung 15%
Wohlfuehlfaktor: 9 (wollte mir eigentlich schon einen 10 geben, aber wer weiss, was noch kommt)
Nachsatz: Ich komme mit diesem Tool noch nicht so zurecht, moechte aber auch nicht allzuviel Zeit auf Aeusserlichkeiten verschwenden. Daher hier nochmal alle Bilder in Galierieform (auf’s erste Bild klicken hilft):
- Sonnenaufgang oestlich von Mae Sai
- Jepp, das musser wohl sein.
- Ist das der Mekong da vorne?
- Chiang Saen
- Geschafft!























