Durch die Bolaven Hochebene. Nach Pakxong.

Mittwoch, 25.1.2012.

Es geht mal wieder nach Osten. Und wieder nach oben. Ich hatte sehr gehofft, die Voltarenkur und die 3 Tage Pause haetten die Entzuendung weg gemacht. Aber nein. Sie war noch da und ich merke, dass ich die Tour so nicht durchhalten werden. Also trete ich nur mit dem rechten Bein die etwa 600 Hoehenmeter rauf. Das Linke darf nur zuschauen. Dank des recht flachen Anstiegs von 2-3% geht das auch ziemlich gut. Nur in den wenigigen steileren Stuecken darf Links ein wenig mitspielen.

Irgendwann beim Wassertanken stosse ich mir sicher zum hundersten Mal in diesem Urlaub den Kopf an einem Deckenbalken an. Die Haueser hier sind aber auch alle zu niedrig gebaut! Das wird ne Beule geben, denke ich und achte nicht weiter drauf. Die Verkaeuferin sieht ein wenig Blut und bringt mir ein Pflaster. Vier Laoten kommen hinzu und einer bietet sich an, mich zu verarzten. Auf einmal entbrennt eine heftige Diskussion unter den Maennern. Fuer Asiaten recht emotional und laut. Ich bin mir nicht sicher, worum es genau geht. Entweder man streitet sich drum, in welcher Richtung es anzubringen waere, oder er hat Hemmungen, mich am Kopf zu beruehren. Dies ist unter Buddhisten sehr unsittlich. Etwa so, wie wenn man bei uns jemandem ins Gesicht spucken wuerde. Naja, irgendwann klebt das Pflaster auf der Glatze des Falang und es geht weiter.

Den Nachmittag vertreibe ich mir am Tad Fan. Sehr imposanter Wasserfall. Ein etwa dreistuendiger Spaziergang durch Dschungel und Kaffeeplantagen bringt mich auch an den oberen Rand dieser beiden Wasserfaelle. Wahnsinnige Aussicht. Toller Tag

Statisik:
km 60/650
Zeit: 3:55
Durchschnitt: 14,8
Wohlfuehlfaktor: 7-8

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