wieder ohne Worte:
Archive for Februar, 2012
Impressionen aus Bangkok
Mittwoch, Februar 8th, 20123 Tage in Siem Reap – gemacht, was alle tun
Mittwoch, Februar 8th, 2012Auf den Fussspuren aller anderen Touries. Die ueblichen Sachen: die schwimmenden Doerfer am Ufer des Sees „Boeng Tonle Sab“ und die Tempelruinen von Ankor. Drum erzaehle ich hier nicht viel. Seht selbst:
- Am „old market“ in Siem Reap
- Auf dem Weg zu den schwimmenden Doerfern
- Krokodilfarm
- Schwimmendes Dorf
- In den Mangroven
- der Ruderer
- Ankor Wat
- Affen gibt’s zu Hauf. Und sie finden immer was zum spielen.
- Das sind tatsaechlich Wurzeln!
- unglaublich, wie die Natur sich ihr Terrain wieder erobert.
- Da hat wohl jemand in Athen gespickt.
3 Tage von Kratie nach Siem Reap
Mittwoch, Februar 8th, 2012Mittwoch, 1.2.2012 bis Freitag, 3.2.2012
Ueber Stung Trong und Stoung
Morgens verlasse ich die wohl haesslichste Stadt, die ich jemals gesehen habe, bei Sonnenaufgang. Die Strecke sollte mich nahe am Mekong entlang groesstenteils auf einer Nebenroute fuehren. Ich bin immer noch ein wenig angefressen ueber die missglueckte Bussfahrt gestern und unsicher, ob mir Kambodscha gefallen wuerde.
Der erste Radltag, den ich fuer die Strecke bis Siem Reap geplant hatte, war dann aber wirklich schoen. Immer wieder erhasche ich einen Blick auf den Fluss durch den 8-10 Meter hohen Bambus, der meist am Ufer waechst. Viele kleine Fischerdoerfer reihen sich aneinander und es macht wirklich viel Spass, auf der oft schattigen Piste meine Kilometer weg zu treten.
Wiedermal schiesse ich etwas am Ziel vorbei, auf der Hoehe von Stung Trong auf die Faehre ueber den Fluss zu huepfen. Ca. 20 km suedlich mache ich also die Ueberfahrt und fahre wieder 2o km nach Norden auf der anderen Seite des Flusses. Am Abend verabschiede ich mich dann foermlich vom Mekong, den ich nun wohl nicht mehr so bald sehen werde.
Ueber die naechsten beiden Tage gibt es eigentlich nichts wirklich Spannendes zu berichten. Es ist meist eben und die Landschaft hinreichend Abwechslungsreich. Allerdings aendert sich so langsam mein recht negatives Bild ueber die Kambodschaner hin zum Guten. Sie lieben es zu plaudern und koennen in der Regel sehr gut Englisch. Bei den Chitchats geht es weit ueber das gewohnte „woher und wohin“ hinaus. So sehe ich mich zum Beispiel mit der Frage eines jungen Mannes konfrontiert: „Was haelst Du von der wirtschaftlichen und politischen Lage Kambodschas im Vergleich zu Laos oder Thailand?“ Uuuups.
Die Menschen sind echt sehr nett und viel offener und neugieriger, als ich es von den Laoten gewohnt bin.
- Was transportier der Mann?
- Die Faehre ueber den Mekong
- Kleine Erfrischung
- Suchbild – wer sieht ihn?
- Stoung – Blick von meinem Guest House
- leider hapert’s ueberall an der Reinlichkeit.
- und an der artgerechten Tierhaltung. Armer Kerl!
- Ohne Worte
Statistik:
Mittwoch:
km: 125/150
Zeit: 5:45
Durchschnitt: 21,5
Wohlfuehlfaktor: 8
Donnerstag:
km: 155/210
Zeit: 6:40
Durschnitt: 23,1
Wohlfuehlfaktor: 7
Freitag:
km: 105/50
Zeit: 4:35
Durschnitt: 24
Wohlfuehlfaktor: 8
Busfahrt nach Phnom Penh, Kambodscha – Vollkatastrophe
Dienstag, Februar 7th, 2012Dienstag, 31.1.2012
Nachdem die Fahrt von Pakxe hierher nicht so prickelnd war und laut Karte sich wohl an der Landschaft nicht viel aendern wuerde, entschliesse ich mit, die Strecke nach Phnom Penh, der Hauptstadt von Kambodscha mit dem Bus zu ueberbruecken. Also besorge ich mir ueber mein Guest House ein Ticket und setze am Morgen wieder auf die andere Seite des Flusses ueber.
Ein Minivan kommt ein paar Minuten spaeter, Rad auf’s Dach geschnallt, und los. Ist ein kleiner Neunsitzter, mit mir noch 5 andere Falang. Ich denke noch: „Ach, wie angenehm. Platz, Klimaanalage, nette Leute. Eine Strecke von etwa 600 km fuer 25 USD – eigentlich ok.“ Leider sind wir mit diesem Van nur ein paar Kilometer in den nahe gelegenen Ort „Hat“ gefahren. Rad und Gepaeck ausladen, Buswechsel. Hier macht jetzt ein Reiseveranstalter etwas Aerger, wegen dem Rad. Zwar habe ich mir bei der Buchung versprechen lassen, das das kein Problem darstellen sollte, leider stand nix davon auf dem Ticket. Also musste ich wieder ein bischen Geld (5 USD) hinterher werfen, um den Kollegen zu ueberzeugen. Sehr aergerlich, aber naja. Ein paar Minuten spaeter ging es dann wieder in einem Minivan Richtug Grenze. Diesmal war der Bus schon recht voll gepackt, aber noch ertraeglich. An der Grenze selber dann wieder Gepaeck und Rad ausladen, Papierkram und rueber nach Kambodia. Buswechsel. Es war ein kleiner Reisebus, vielleicht 40-45 Sitze. Davor Unmengen an Koffern und Taschen, und definitiv mehr Leute, als in diesen Bus passen koennten. Mir wird schon mulmig.
Scheints faellt den Kambodschanern auch auf, das das nicht geht, kurze Zeit spaeter stehen 2 weitere Minivans zum Beladen bereit. Einer davon kriegt in gewohnter Manier mein Rad an den Hintern gebunden und die 12 Sitze werden mit 13 Personen versehen. Gut, nicht gerade viel Platz, aber geht.
Nach etwa einer halben Stunde biegt dann der Fahrer von der Hauptroute auf eine Piste ab. Mitten im Nirgendwo. Auf der holprigen Fahrt hole ich mich schon wieder ein paar neue Beulen an meinem eh schon strapazierten Haupt. Irgendwann erreichen wir ein kleines Dorf, und wir bekommen weitere Gesellschaft: nochmal zehn Teenager, ein paar Saecke mit Irgendwas, Kisten und 3 lebende Huehner.
Somit ist der Bus dann mit 23 Personen plus Fahrer und Ladung hoffnungslos ueberladen – hoppelt er aber auch nicht mehr so sehr durch die Schlagloecher.
So alle 15-25 km haelt der Bus wieder an und wir verlieren entweder etwas Ladung oder einen bis zwei der Teens. Was jedes Mal bedeutet, das mein Rad wieder auf’s Neue vertaeut werden muss. Zum Glueck habe ich einen Platz ganz hinten und ich kann mich gerade so durch das kleine Schiebefenster raus quetschen, um beim Verzurren des Bikes kein Schaden entsteht.
Irgendwann kommen wir in Kratie an. Sieht nach einem erneuten Buswechsel aus. Aber ich scheine was verpasst zu haben. Meine Reisebegleiter schnappen ihr Gepaeck und verkruemeln sich. Kein neuer Bus in Sicht. Hmm. Auf Nachfrage sagt man mir, dass der Bus nach Phnom Penh mein Rad nicht mitnehmen kann. „You can go tomorrow afternoon“, heisst es. Wie jetzt? Ich versuche, dem Busfahrer zu vermitteln, dass man mir einen Transfer nach Phnom Penh fuer heute angeboten hatte. Also gehe ich davon aus, dass man mich entweder dort hin bringt, oder mir das Geld fuer die fehlende Strecke zurueckerstattet. Wir diskutieren, telefonieren mit dem Typ in Laos, der mir das Ticket verkauft hat, aber nix zu machen. Keine Rueckerstattung, „You can go tomorrow“.
Will ich aber nicht. Kratie ist mehr als haesslich und mein Reisefuehrer weiss auch nicht, was in der naeheren Umgebung sehenswert waere. Internetcafes gibt es zwar, aber sau langsam und teuer. Also auch keine Option, der morgigen Tag zu verbringen. Ich bin echt sauer. Wohlfuehlfaktor steigt von 2 erst nach einem halbwegs brauchbaren Abendessen und nachdem ich mich wieder etwas abgeregt hatte, in vertraegliche Gefilde.
Die etwas 230 km nach Kratie haette ich auf dem Rad deutlich stressfreier ueberwinden koennen. Note for future use: Willst Du angenehm in Asien Reisen, gegen Einwurf entsprechender Scheine. Ansonsten ist mit allem zu rechnen.
- Gepaeck, Leute, Rad und Huehner
- Es wird nicht besser….
- Kratie – Blick von meinem Balkon. Huebsch, nicht?
- Auf der anderen Seite au ned viel schoener
Ein Tag auf Don Khong
Dienstag, Februar 7th, 2012Montag, 30.1.2012
Eine sehr schoene Rundfahrt ein Mal um die Insel. 50 km, 5 Stunden unterwegs. Habe oft Pause gemacht, den Mekong angeguckt, ein paar Tempel, eine Kokosnuss leer gezuzelt, Melone gegessen. Echt ein angenehmer Vormittag.
Kurz bevor ich wieder in Muang Khong angekomme, entdecke ich ein kleines Restaurant am Ufer. 4 Tische, 3 davon mit Laoten besetzt. Habe zwar noch die Melone im Bauch, entschliesse mich aber trotzdem, eine Kleinigkeit zu essen. Diese Art an Lokalen sind meine Favoriten. Ich versuche immer dort zu essen, wo auch die „Locals“ zu finden sind. In der Regel kriegt man hier besseres Essen zu guenstigerem Preis als in den auf Touries ausgerichteten Restaurants.
Ich sitze noch nicht richtig, da werde ich von 4 Laoten an ihren Tisch eingeladen. Eine lustige Runde. Grund der Heiterkeit war dann schnell erkannt. Ein kreisendes Schnapsglas und eine Flasche Lao Lao (Laotischer Whiskey, klar, schmeckt nach nix und hat ca. 50 Volt). Is klar, das ich die Gastfreundschaft nicht ablehnen kann und bitte nur drum, mir nur jeweils ein halbes Glas einzuschenken. War schliesslich grade mal elf Uhr durch. Hat nicht viel geholfen, sie haben mich dann halt einfach die doppelten Menge an halben Stamperln trinken lassen…
Hier habe ich auch das erste Mal echtes Larp gegessen. Sowas wie Tartar ala Lao. Rohes Rindfleisch mit einer Menge Kraeutern, superscharf und megalecker. Fuer die Falang wird dieses Gericht in den Restaurants in der Regel mit gegartem Fleisch angeboten. Bin mir nicht sicher, ob es ratsam ist, ungekochtes Fleisch in Asien zu essen…wird schon gut gehen.
Nach dem ueppigen Mahl und dem Lao Lao war dann aber auch hinreichend entschieden, wie mein Nachmittag aussehen wuerde: Haengematte.
Statistik:
km: 50/50
Zeit: 2:15
Durschnitt: 23,2
Wohlfuehlfaktor: 9
Pakxe nach Don Khong
Dienstag, Februar 7th, 2012Sonntag, 29.1.2012
Der Weg aus Pakxe raus ist schnell gefunden und ich hoffe, auf der Strecke ein wenig vom Fluss zu sehen. Leider nicht, wie sich herausstellt. Die Route ist immer so 5-10 km vom Fluss entfernt und so sehe ich ausser ausgetrockneten Reisfeldern und ab und an einem kleinen Dorf nichts Spannendes.
Gegen elf reisst dann die Wolkendecke auf und die Sonne brennt hernieder. Die Strasse erinnert mich ein wenig an einen Highway in der Wueste von Arizona: Schnurgerade, topfeben und die Luft flimmert ueber dem Asphalt. Mein Thermometer erzaehlt mir was von 38 Grad. Stundenlang aendert sich an der Landschaft gar nichts, es fuehlt sich ein wenig so an, als waere man beim Spinning in einer Sauna. Mein Wasserverbrauch an diesem Tag absoluter Rekord. Es wird schon langsam laestig, alle 20-30 km anzuhalten, um meine drei Wasserflaschen wieder aufzufuellen.
Nachmittags bilden sich dann zum Glueck wieder ein paar Wolken. Sieht fast nach Regen aus, worueber ich mit wirklich gefreut haette. Aber nein, es bleibt trocken und heiss.
Am Nachmittag komme ich dann am der Faehre zur Insel Don Khong an. Schnell uebersetzen und ein Guest House suchen. Das Staedchen auf der anderen Seite ist aber sehr ueberschaubar. Eine Hand voll Hotels, Restaurants und Guest Houses, ruhig und beschaulich.
Statisik:
km: 145/350
Zeit: 6:15
Durchschnitt: 23,2
Wohlfuehlfaktor: 6

































































































